Vom Bildschirm in die Realität? Wie geht das denn?

Schüler des Kulturanums haben seit neuestem die Möglichkeit im Rahmen des Mittagsangebots „3D-Druck“ ihre eigenen Kreationen echt werden zu lassen. Hier lernen die Schüler auf einfache Weise, wie mittels Computer assisted design (CAD) in der open-source plattform www.tinkercad.com, zuerst ein 3D-Modell erstellt wird und dieses schließlich am schuleigenen 3D-Drucker (JGauroraA5) gedruckt wird. Die Schüler machen sich so nebenbei mit dieser Zukunftstechnologie vertraut und nehmen ihre Kreationen natürlich auch mit nach Hause. Nach und nach werden die einen oder die anderen zu richtigen Cyber-Künstlern und besitzen Fähigkeiten, die andere Schüler erst erlernen müssen.

René Gretscher

Zu Besuch beim MINT-Festival Jena

Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik standen im Mittelpunkt des neuen MINT-Festivals in Jena.
Am Dienstag ging es für alle Obergruppenschüler, Zehntklässler sowie die 11er von Kulturanum und Kaleidoskop gemeinsam auf den Campus der Universität Jena. In jahrgangsgemischten Gruppen ging es zunächst in verschiedene Hörsäle, Seminarräume und Unternehmen. So gab es die Gelegenheit bei dot. Source seine Programmierfähigkeiten zu erproben, optische Basic-Versuche mit dem Laser-Kit „Snellius“ durchzuführen oder sich in Vorlesungen auf eine Reise in die geologische Vergangenheit Jenas aufzumachen bzw. mehr über die Physik von Musikinstrumenten zu erfahren. Im Anschluss bestand zudem die Möglichkeit, zahlreiche Stände, Shows und Mitmachexperimente zu besuchen.
Zur gleichen Zeit stellten sich fünf Unter- und Mittelgruppenschüler einer Jury beim MINT-Wettbewerb „Zuverlässig zufällig“. Schließlich konnten sich Hanno Weber, Karl und Helene Bongardt mit ihrer „Windmühle“ über den 1. Preis und Eric Langner und Gabriel Wittig mit dem „Angelkasten“ über einen Platz 2 freuen. Die Mittelgruppen besuchten am Mittwoch das MINT-Festival. Mit Frageheften ausgestattet ging es von einer Station zur nächsten. Für jede richtig beantwortete Frage erhielt man einen Stempel. Es dauerte nicht lang, bis die ersten Hefte voll waren. Viele aufregende Experimente später und mit zahlreichen tollen Erlebnissen im Gepäck traten alle wieder den Rückweg an.

Kevin Thieme

Neu am Kulturanum: das Logbuch

Früher diente es den Seeleuten als Aufzeichnung ihrer Höhen, Tiefen und anderen Erfahrungen mit dem Leben auf hoher See, heute nutzen es unsere Schülerinnen und Schüler als Werkzeug, um ihre Lerngeschichte zu dokumentieren und ihr Lernen zu reflektieren: das Logbuch.
In unserem Schulalltag fällt es Schülern, Pädagogen wie Eltern schwer, den Überblick beim individuellen Lernen zu bewahren, hat doch jeder Schüler ein anderes Ziel und nimmt noch dazu einen anderen „Seeweg“ dahin. Das Logbuch soll nun dazu dienen, den eingeschlagenen Lernweg transparenter zu machen. Es gibt jedem einen Überblick, was beispielsweise im Projekt bereits geschafft ist, und was noch zu tun ist.
Vor einem Jahr begannen bereits zwei Mittel- und eine Obergruppe mit den ersten Logbüchern zu arbeiten. Eltern und Kinder betraten damit absolutes Neuland am Kulturanum, jedoch wurde es schnell zum geschätzten Begleiter. Optimiert wurde das Logbuch dann erst durch eine Umfrage unter Eltern und Kindern. Auch die langjährigen Erfahrungen der Otto-Lilienthal-Grundschule in Erfurt durften bei einem gemeinsamen Austausch einfließen. In der Jenaer Druckerei Brendel fanden wir dann schließlich einen Partner, der die Logbücher nach unseren Vorstellungen preisgünstig druckte. In der gemeinsamen Arbeit mit Schülern, Pädagogen und Eltern soll das Logbuch auch zum nächsten Schuljahr wieder überarbeitet und verbessert werden. Ihre eigenen Gedanken und Ideen können Sie gern bei Ihrem Gruppenelternsprecher einbringen.
Mit dem Übergang in die Mittelgruppe ist das Logbuch nun ein verbindlicher Begleiter unserer Schüler – bis in die Obergruppe hinein. Selbst das Kollegium hat sich ein „Lehrer-Logbuch“ gestaltet. Auch für die Oberstufe soll in diesem Jahr ein passendes Logbuch entwickelt werden.

Linda Schmidt

„Entstehung ist Veränderung“

Unser erstes Projekt im Rahmen des Kulturagentenprogrammes ist beendet.
Die letzten „Bauarbeiten“ an unserer neuen Plastik für das Schulgelände wurden durchgeführt, die einzelnen Elemente miteinander verbunden und befestigt.

Zur feierlichen Zeugnisvergabe übergaben die Schüler der ersten 10. Klasse des Kulturanums mit Stolz ihr Werk an die Schule, verbunden mit der Aufforderung an die kommenden 10er: „Macht etwas daraus!“, denn „Entstehung ist Veränderung“.

Ein großer Dank geht an den Jenaer Künstler Robert Krainhöfner, der den Schülern die Kunst des Schmiedens näher gebracht hat und den einen oder anderen für diese Arbeitsweise begeistern konnte.

Mädchenfußballturnier

Am 06. Juni 2018 fand das Mädchenfußballturnier, ein Projekt von JuMäx, auf dem Sportplatz der TGS Galileo Winzerla statt. Teilgenommen haben Mädchen aus unseren Mittelgruppen Tomtoms, Shaker und Bongos. Nach den spannenden Fußballspielen zwischen verschiedenen Schulen aus Jena fand die Siegerehrung statt – mit einem 4. Platz und Medaillen verließen die Mädchen der Kulturanumschule Marie Sipeer, Reike Kirchner, Alicia Grünbeck, Lavinia Wilewski, Maya König und Saskia Krause (v.l.) das Spielfeld.

Stefanie Buse

Bald steht unsere Plastik !

Im Rahmen des Kulturagenten-Programms haben die Schüler der 10. Klasse ihre Erfahrungen beim Schmieden mit dem Künstler Robert Krainhöfner machen dürfen.

Nach dem letzten Schmiedetag direkt auf dem Schulhof sind die Einzelteile für unser großes Werk fertig. Das Feuer und der Klang des Hammers zogen viele kleine und große Zuschauer an.

Nun müssen die Einzelteile zusammengeschweißt und sicher auf dem Schulgelände befestigt werden.
Nicht schlecht haben wir gestaunt, dass der Backer schon am Werk ist, um die Grube für das Fundament auszuheben. Großes Dankeschön an KIJ für die schnelle Umsetzung !

Am 22.06 werden die Schüler im Rahmen ihrer feierlichen Zeugnisübergabe ihre fertige Arbeit einweihen.

Anshelika Muchina