Ich schenk dir eine Geschichte

Auch wenn es zum bis offiziellen UNESCO-Welttag des Buches noch ein paar Wochen sind, durften die Hi-Hats und Tomtoms schon vor dem 23. April das Angebot der Stiftung Lesen wahrnehmen. So ist es eine schöne Tradition geworden, dass Buchhandlungen in ganz Deutschland das Welttagsbuch „Ich schenk dir eine Geschichte“ an rund 1 Million Schülerinnen und Schüler verschenken. Darunter auch die Buchhandlung „Albert Steen“ in Jena, die uns zwischen ihren bunt gefüllten Bücherregalen herzlich empfing. Buchhändler Volker Möller laß in diesem Jahr Auszüge aus Roald Dahls Kinderroman „Matilda“ vor. Die gleichnamige Hauptperson des Buches zog die Kinder direkt mit ihren wundersamen und lustigen Begegnungen in der Schule gleich in ihren Bann. Nach der spannenden Vorlesung erhielt jedes Kind das Buch „Der geheime Kontinent“ der Stiftung Lesen und durfte noch nach Herzenslust in der Buchhandlung umher schmökern. Ein schöner Vormittag endete dann noch mit einer Eiskugel aus „Ella’s Café“.

Linda Schmidt

Theaterprojekt „Märchen aus aller Welt“

In dem kreativen Projekt „Märchen aus aller Welt“ vom 25.3.-29.3.2019 besuchten alle MittelgruppenschülerInnen verschiedene Länder. In kleinen Theater- und Medienprojekten setzen sie sich sprachlich und künsterisch mit den Kontinenten und ausgewählten Märchen aus verschiedenen Kulturen und Herkunftsländern auseinander. Dabei entstanden Schwarzlicht- Schatten- oder Stabpuppentheaterstücke, ein märchenhaftes Bühnenbild, drei Kurzfilme, eine inszenierte Reise um die Welt, ein Radio-Hörspiel und eine Dokumentation. Die SchülerInnen wurden dabei erstmals von fünf freischaffenden KünstlerInnen und 12 Pädagogen unterstützt.
Das bekannte russische Märchen „Der Kloß“ wurde in Form eines selbst gebauten Stabpuppentheaters erzählt und gesungen. Zum norwegischen Märchen „Die drei Muhmen“ entstand ein 9-minütiges Radio-Hörspiel, bei dem viel Phantasie, rhythmisches Gespür und Kreativität für Sprache und Soundscapes gefragt war und das in das Programm des Senders und Kooperationspartners Radio OKJ aufgenommen wurde. Eine märchenhafte Reise auf den afrikanischen Kontinent setzten die drei Filmgruppen in den unterschiedlichen Kurzfilmen „Der Schlangenkönig“, „Wie der Drache Nsambes Tochter rettete“ und „Natiki“ um, die sie gemeinsam entwickelten, drehten und im Schnitt final bearbeiteten. Das australische Märchen wurde in Form eines selbst gestalteten Kamishibai Erzähltheaters gemalt und vorgetragen. Für großes Erstaunen sorgte das Schwarzlichttheater zum nordamerikanischen Märchen „Wie der Fuchs zu seinen schwarzen Füßen kam“, das durch seine leuchtenden Kulissen und Kostüme sowie die musikalische Untermalung zu einem Highligt der Aufführung avancierte. Besonders anspruchsvoll war das filigran ausgearbeitete Schattentheater zum südamerikanischen Märchen „Das Mädchen und der Kondor“, das in einzelnen Szenen mit selbst hergestellten Bildern dargeboten wurde. Die Theatergruppe „Roter Faden“ gab der märchenhaften Aufführung einen Rahmen, in dem sie selbst erdachte Figuren und traumhafte Momente aus ihrer Geschichtenwerkstatt inszenierten und mit kleinen Szenen durch die Präsentation leiteten. Dabei waren sie mit einem fliegenden Haus unterwegs und jagten einem geheimnisvollen Koffer hinterher. Unterwegs landeten auf verschiedenen Kontinenten und lernten die Märchen dieser Welt kennen. Die fantastische Kulisse für die Präsentation der Ergebnisse der Projektwoche wurde aus den Ideen der SchülerInnen im Workshop Bühnenbild entworfen und gebaut. Besonders effektvoll waren die drehbaren Berg- und Dschungelkulissen, das Indianertipi und der ehrwürdige alte Baum, die je nach Lichtart ihr Aussehen änderten und eine besondere Augenweide für die begeisterten Zuschauer der Aufführung waren. Abgerundet wurde die Projektwoche durch das Team für Dokumentation und Technik, die für den technisch reibungslosen Ablauf der Präsentation sorgten und die besonderen Momente der gelungenen Projektwoche mit Kameras und I-Pads einfingen.
Die Projektwoche endete mit zwei Aufführungen, zu denen insgesamt ca. 400 Besucher kamen. Alle waren begeistert und staunten über die Vielfältigkeit der entstandenen Gemeinschaftswerke aus unserer brodelnden Märchenküche.
Das Projekt wurde unterstützt durch das Programm „Kulturagenten für kreative Schulen Thüringen“.

cof

 

Schwungvoll konstruiert !

Es begann bereits im vergangenen Halbjahr. Die Aufgabe: Konstruiert eine eigene Achterbahn in Modellform aus einfachen Materialien. Raphael und Gabriel Wittig stellten sich dieser herausfordernden Aufgabe. Ihr Modell wurde bei der Ingenieurkammer Thüringen in Erfurt eingereicht. Für eine Platzierung reichte es zwar nicht, aber ihr Modell konnte sich auf jeden Fall sehen lassen.

Kevin Thieme

„Vorsicht. Demokratie!“

Die 11. Klasse der gemeinsamen Oberstufe der TGS Kulturanum und der TGS Kalaidoskop sowie einige Schüler der Klassenstufe 10 hatten sich auf den Weg zum Barcamp „Zwischen Europa und Ostdeutschland, Identität der jungen Generation in Thüringen“ nach Weimar gemacht, um sich aktiv mit spannenden Fragen zu beschäftigen. „Wie soll politische Bildung in den Schulen aussehen?“ „Was verstehe ich unter „Heimat“? „Wie viel Patriotismus ist gesund?“

Nach der Begrüßung und einer kurzen Podiumsdiskussion wurden Themen gesammelt, die anschließend In verschiedenen Barcamp-Runden zur Diskussion standen.

Besonders wichtig erachteten die Jugendlichen Themen, wie die Auswirkungen des Paragraphen 13, den Klimawandel, das Bildungssystem, die körperliche Selbstbestimmung und Gleichberechtigung. Die verschiedenen Sessions konnten jederzeit gewechselt und Ergebnisse online verfolgt werden.
Nach einer Mittagspause stellte sich Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow in einer Fishbowl-Diskussion den Fragen der Jugendlichen.

Ein spannender Tag für Schüler und Lehrer!

Anshelika Muchina

#Clapit – Unsere Percussionisten auf dem 3. Thementag der Jenaer Philharmonie

Dass unsere Percussions-SchülerInnen wissen, wie man auf Djemben, Agogos und Co herumtrommelt, haben sie zuletzt eindrücklich auf dem Halbjahreskonzert bewiesen. Davon Wind bekam nun auch die Jenaer Philharmonie und lud die Schüler zu ihrem Thementag „Schlagzeug“ ein. Auf wenn bei weitem nicht alle Schüler des Profils am Thementag teilnehmen konnten, legten sich drei Schüler des Profils mächtig ins Zeug. Unterstützt wurden sie dabei nicht nur von Cornelius Althammer und Danny Himmelreich. Letzterer brachte direkt noch weitere Trommler vom Samba Paradieso Verein mit auf die Bühne. Dieser ließ auch mit seinem eigenen Auftritt und dank der Tanzeinlagen der „Bewegungsküche“ keinen Zuhörer ruhig auf seinem Stuhl sitzen. Nach der Arbeit folgt das Vergnügen und so durften die Schüler auch noch am Workshop von Kay Kalytta teilnehmen, um zu lernen, welche Alltagsgegenstände sich auch zu Hause fürs Trommeln eignen. Ein ereignisreicher Tag ging mit der Rhythmuslawine zu Ende. Hierfür hatten die Schüler schon Wochen vorher einen bestimmten Bodypercussion-Rhythmus namens „#clapit“ über Youtube einstudiert. Als regelrechte Clapit-Profis kehrten die Schüler zufrieden nach Hause zurück.

Linda Schmidt

Bolayi-Wettbewerb

Auch in diesem Schuljahr nahmen wieder zahlreiche Schüler/innen des Kulturanums am Internationalen Mathematikwettbewerb „Bolyai“ teil. In Vierergruppen wurde eine Stunde lang gemeinsam gerätselt, diskutiert und gerechnet. Für viele der Mitstreiter war dies eine ganz neue Erfahrungim Rahmen eines Wettbewerbs. Geübt wurde bereits vorher amMathematik-Adventskalender. Besonders gut haben hier die Schüler Romulus Kampf, Fritz Karsten, Finn Golser und Ole Schirmer abgeschnitten, was mit einem kleinen Pokal belohnt wurde. Als großen Abschluss des „Knobel-Marathons“ folgt nun bald der alljährlichen Känguru-Wettbewerb.

Kevin Thieme