Eigentlich sollte bei diesem Treffen die Elternarbeit im Fokus stehen, doch das aktuelle Thema der Namensumbenennung stand nun auf dem Programm. Nach Berichten vom Schulsymposium und aus dem aktuellen Schulleben erfolgte die Arbeit in zwei Arbeitsgruppen. Die eine Gruppe erstellte die Tafel für das Sammeln der Vorschläge und Ideen zum neuen Schulnamen sowie den Elterninformationsbrief zum selben Thema. Die andere Gruppe befasste sich mit dem Förderverein. Es galt die Beitrittserklärung zu überarbeiten, sowie einen Brief, der Eltern, Großeltern sowie Freunde unserer Schule einlädt, Mitglied zu werden.
Fachforum und Schulsymposium am 17. November 2012
In der Aula der Grete-Unrein-Schule trafen sich an diesem Sonnabend 120 Lehrer, darunter 7 Kollegen unserer Kulturschule. Eingeladen hatte die Stadt Jena. Stolz konnte die druckfrische Broschüre „20 Jahre Schulentwicklung in Jena“ präsentiert werden, in der die Vielfalt der Jenaer Bildungslandschaft aufgezeigt wird. Schon dabei ist auch unsere Schule, wenngleich der Text in der Vorbereitungs- und Konzeptphase entstand, aber nun ¼ Jahr nach Schulgründung aktuell und repräsentativ ist.
Sowohl im Hauptvortrag von Olaf-Axel Burow von der Universität Kassel als auch in den Beiträgen von Frau Prof. Beutel, Frau Prof. Sasse und Frau Prof. Kracke spielten die Individualisierung von Lernprozessen, die Inklusion und Chancengleichheit eine große Rolle. Eine Schule für alle kann gelingen, wenn die Heterogenität der Schüler anerkannt wird und wertschätzende Beziehungen zwischen allen Beteiligten bestehen.
Obwohl es in diesem Jahr keine Schul-Messe gab, erhielten die neuen Schulen Jenas Gelegenheit sich vorzustellen. Wir hatten dazu eine Tafel gestaltet, die über die wichtigsten
Schwerpunkte unseres Schulkonzepts und unserer Arbeit informierte.
Insgesamt eine sehr gelungene Veranstaltung, die zum Nachdenken anregte, aber auch Bestätigung war für unseren eingeschlagenen Weg.
Elterninformationsabend am 13.November 2012
Eine starke Erinnerung kam in uns auf, als wir diese Veranstaltung für die Eltern vorbereiteten. Noch kein Jahr ist es her, als wir zum ersten Elternabend einluden. (24.Januer) Und auch diese Mal füllte sich der Raum mit interessierten Eltern, sogar zwei zukünftige Schüler waren dabei. Ihnen allen stellte das Pädagogenteam das Schulkonzept vor und berichtete von unseren Erfahrungen in diesem Jahr. Es ging um die Schule als Gemeinschaftsschule, um die verschiedenen Unterrichtsformen, um die Bewertung, um den Ganztag, um das Frühstück für alle Kinder und um die Kooperation mit der Musik- und Kunstschule. Frau Klein und Herr Brückner, aktive Eltern zweier Erstklässler, bestätigten den Eltern, dass das Konzept in der Praxis gelebt wird und erzählten von ihren positiven Erfahrungen. Gemeinsam konnten wir die Fragen der Eltern beantworten. Ganz wichtig war und ist der Hinweis, gerade für die neuen Erstklässler, nur eine Schulanmeldung abzugeben. Es besteht die Möglichkeit, eine Ausweichschule zu notieren. Eltern, die ihre Kinder an mehreren Schulen Jenas anmelden, werden erst mal nicht berücksichtigt.
Pünktlich zu diesem Termin waren auch unsere ersten Schulflyer fertig, der von den Eltern zur weiteren Information mitgenommen werden konnte. Wir freuen uns schon auf alle Kinder, die im nächsten Jahr gemeinsam mit uns in der Kulturschule leben und lernen werden.
Elternstammtisch am 6.November 2012
An diesem Elternstammtisch konnten wir mehr Eltern begrüßen, wenngleich wir uns wünschen, dass alle Eltern den Weg in die Schule finden. Die Informationen zum Lernen an der Schule, der Austausch mit Lehrern und anderen Eltern sind sehr wichtig, auch um die eigenen Kinder gezielt unterstützen zu können.
Bei den Eltern der Tuba-Gruppe ging es um das bevorstehende Theaterprojekt, sowie um das Verhalten in der Gruppe. Der Idee von uns Lehrern, ein Projekt gemeinsam mit dem Verein “Hauen ist doof“ durchzuführen, stimmten die Eltern zu.
Die Eltern der Bongo-Gruppe erhielten Informationen zur Projektarbeit. Es wurde über das Lernen nachgedacht. Dabei ging es um Fragen wie: Wie lernen die Kinder? Ist Projektlernen eine geeignete Methode? Kommt das auswendig lernen zu kurz? Was ist zu Hause zu tun? Wie können Eltern helfen?
Mit einem gemütlichen Beisammensein aller Eltern und Lehrer endete ein schöner Abend.
Elternsprechersitzung am 6.November 2012
Als erstes galt es, Herrn Theune – Hobbs zu gratulieren, der als stellvertretender Elternsprecher aller Gemeinschaftsschulen Ostthüringens gewählt wurde, außer ihm wurde auch der Elternsprecher von der Jenaplan-Schule Jena zum Stellvertreter gewählt. Den Vorsitz der Elternsprecherrunde hat die Elternsprecherin der Schule „Kaleidoskop“ inne.
Diese Zusammenkunft diente auch noch einmal dazu, um sich über die Aufgaben der Elternsprecher an unserer Schule zu unterhalten. Es wurde festgelegt, ab nun regelmäßig Protokoll zu führen. Zudem ging es um das neue pädagogische Personal für die Kulturschule. Frau Müller informierte die Elternsprecher über das mit der Stadt vorgesehen Prozedere. Die Ausschreibungen sollen bereits im März 2013 für den Sommer erfolgen. Die Schule hat natürlich Mitspracherech und das wollen die Eltern auch nutzen.
Konzeptgruppentreffen am 16.10.2012
Die Konzeptgruppe trifft sich das erste Mal nach dem Start der Schule und ebenso das erste Mal in der Schule. Fast alle konnten kommen und wir begrüßen mit Frau Sipeer und Frau Naumann auch zwei Muttis aus der Bongo-Gruppe in unseren Reihen.
Zunächst gibt es eine Reflexionsrunde zum Beginn des Schullebens und zur bisherigen Umsetzung unseres Konzepts. Die Rückmeldungen von Eltern und Pädagogen sind positiv, auch wenn natürlich noch viel Arbeit vor uns liegt.
In einem zweiten Punkt geht es um die Größe der Schule und um die Personalentwicklung. Im nächsten Schuljahr wird die Kulturschule bereits mit 3 Gruppen 1-3 (Blasinstrumente) und 3 Gruppen 4-6 (Schlaginstrumenten) arbeiten. Dafür sind Einstellungen neuer Lehrer durch die Stadt erforderlich und es wird eine schulbezogene Ausschreibung sowie Auswahlgespräche unter Beteiligung der Schule geben.
Von den Pädagogen gibt es einen Bericht von der Klausurtagung. Dabei wurde deutlich, dass sich das Lehrerteam noch mal mit der Frage der sinnvollen Einbettung der Inhalte des Heimat- und Sachkundeplans in das schuleigene Curriculum befassen muss.
Erste Überlegungen erfolgen zum Angebot einer weiteren Fremdsprache. Sollte es nach Englisch neben Russisch Latein sein? Italienisch würde von den Eltern auch gern gesehen. In dieser Frage gilt es weiter zu überlegen.
Eine noch nicht gelöste Frage ist die der Finanzierung unseres Trinkbrunnens im neuen Schulgebäude. Wir müssen das Geld dafür selbst aufbringen. Hat hier noch jemand von den Eltern eine gute Idee?
Der letzte Punkt betrifft das Mittagsessen und die in der Aula dann mögliche Esskultur. Unser Ziel wird es sein, dass die Kinder das Essen am Tisch in Schüsseln bekommen, der Tisch vorher vom Tischdienst gedeckt wird, die Kinder sich das nehmen, was sie essen möchten und wie viel. Das Problem mit den unterschiedlichen Menüs könnte mit dem Essen an verschieden gedeckten Tischen gelöst werden.