Theaterprojekt der Tubagruppe

Die Grundlage für das diesjährige Theaterstück der Tubagruppe war das Märchen „Der Wolf und die sieben Geißlein“. Doch es verlief ganz anders, als das Märchen der Brüder Grimm. In dieser Fassung muss der Wolf sich vor den Geißlein fürchten – und nicht nur er! Die ungezogenen, wilden Geißlein sind der Schrecken des ganzen Dorfes. Wenn der kleine Paul-Picasso das Hühnerhaus vollschmiert, antwortet die Geißenmutter dem empörten Hahn, ihr Kind sei eben besonders kreativ. Wenn Dornröschen sich beschwert, dass Ricky mit der elektrischen Heckenschere ihre schöne hohe Hecke zerstückle, ist auch das ein Ausdruck des besonders begabten Kindes. Erst der neu ins Dorf gezogene Herr Wolf hat eine Idee, wie man diese Plagen kurieren könnte… Mit der Hilfe des kleinsten Geißenkindes gelingt ihm ein großartiger Trick! Die Aufführungen vor den Untergruppen, der Bongogruppe, der Kita „Frechdachse“ und natürlich vor den Eltern, Großeltern und Geschwistern waren ein großer Erfolg und der Lohn für das fleißige Arbeiten beim Einstudieren des Stückes.
Carina Barczewski

Elterncafé

Endlich startete das erste Elterncafé und wurde gleich sehr gut angenommen Locker und unkompliziert wuselte es in der Schulküche, als die Eltern nach einem Kaffee oder Tee ihre Zutaten auspackten und anfingen, ihr Gericht zu kochen. Andere gesellten sich interessiert dazu, plauderten über Rezepte und halfen gegebenenfalls. Nachdem das leckere und äußerst vielseitige Buffet eröffnet war, konnten alle die internationalen Speisen in entspannter Atmosphäre genießen. Es war ein toller Auftakt einer Veranstaltung, die wir gern wiederholen möchten. Deshalb laden wir Sie an dieser Stelle schon für das nächste Elterncafé am 5.12.17 ein. Diesmal möchten wir Plätzchen backen und verzieren. Das findet zwischen 15:30 und 17:00 in der Schulküche statt. Wenn Sie möchten, können Sie Ausstechformen und etwas zum Verzieren mitbringen. Gegen 17 Uhr können die Plätzchen dann im UG (Hortbereich) bei Kaffee oder Tee verspeist werden. Ihre Kinder dürfen Sie gern mitbringen. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Claudia Biemelt

Lob und Dank an die Asylothek Jena!

Durch Spenden der Jenaer Bürgerschaft konnten den 19 Flüchtlingskindern der Staatlichen Gemeinschaftsschule Kulturanum wichtige Arbeitsmaterialien, insbesondere Bücher und Arbeitshefte für den Unterricht Deutsch als Zweitsprache bereitgestellt werden. Für die unkomplizierte Zusammenarbeit bedanken sich die Schüler, Eltern und Lehrer des Kulturanums.

Sven Fiedler

Theaterbesuch der Zehner in Weimar

Freiwillig – und doch fast komplett. So fuhren unsere Ältesten – die Melodicas – nach Weimar zu Goethes „Faust“. Ein Satz aus der „Auswertung“ auf der Heimfahrt blieb besonders in Erinnerung: „Das war doch inszeniert wie eine Komödie. Dabei hat Goethe seinen FAUST doch eigentlich viel ernster gemeint“. Was immerhin beweist: es konnte gelacht werden. Und bewirkte: weitere Theaterbesuche sind bei den Schülern durchaus erwünscht. Danke also an alle Eltern, die unsere 10.-Klässler beim Kuchenbacken zur Finanzierung der Fahrkarten unterstützt haben! Es war nicht umsonst …

Matias Mieth

Nachbarschaftsfest

Die Kinder aus dem Mittagsangebot Show- und Musicaldance geleitet von Frau Swialkowski vom Showballett Formel 1 e.V. konnten im Asylheim Jena zum Nachbarschaftsfest ihr tänzerisches Können zeigen. Es war ein gelungener Auftritt !

Erlebnispädagogischer Tag

16 syrische und deutsche SchülerInnen starteten zumTagesausflug nach Henschleben bei Erfurt, um sich durch erlebnispädagogische Aufgaben, wie gemeinsames Paddeln im Kanu und Brotbacken, mit interkulturellem Lernen und sozialen Kompetenzen auseinanderzusetzen, die für das Miteinander an unserer Schule von großer Bedeutung sind.
Schon beim Brötchenformen waren die unterschiedlichen Kulturen in der Form des Brotes wiederzuerkennen und beim Paddeln mussten sich dann auch Schüler miteinander einlassen, die es gegenwärtig noch nicht gerne tun. Hier wurden die Nerven auf eine teilweise harte Zerreißprobe gestellt.
Diese Veranstaltung sollte dazu dienen, dass zumindest einige dieser Schüler zukünftig als MultiplikatorInnen in ihren Stammgruppen fungieren können, wenn interkulturelle Sensibilisierung und soziales Miteinander im Fokus stehen. Erste Annäherungsversuche waren erkennbar. An diese erzielten Fortschritte gilt es zukünftig anzuknüpfen. Dies war erst der Anfang einer Veranstaltungsreihe, die ein angenehmes und zufriedenes Zusammenleben aller Schüler an unserer Schule fördern sollen.

Sven Fiedler